Klaus Riegert

Klaus Riegert wurde am 26. Februar 1959 in Süßen im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg geboren. Bis 2013 war er stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages. Außerdem Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sport und Ehrenamt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Riegert ist seit 1984 Mitglied der CDU. Er ist außerdem stellvertretender Vorsitzender des CDA-Bezirksverbandes Nord-Württemberg. Bis 1992 war er Gemeinderat in Süßen. Seit Juni 1992 ist Klaus Riegert Mitglied des Bundestages. Er ersetzte dort den verstorbenen Abgeordneten Lutz Stavenhagen. Hier ist er seit 1994 portpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion und Mitglied im Fraktionsvorstand.
Für die Bundestagswahl 2013 wurde er von seinem Kreisverband nicht mehr zum Direktkandidat gewählt. Den Vorzug erhielt stattdessen mit 49,04% der Stimmen Hermann Färber, der erst kurz zuvor in die CDU eintrat.

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

  • ehrenamtliches Mitglied des Parlamentarischen Beirates im Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. in Berlin
  • ehrenamtliches Mitglied des Beirates im Deutschen Feuerwehrverband in Berlin
  • ehrenamtlicher Vorsitzender des Stiftungsrates der Hohenstaufenstiftung in Göppingen
  • ehrenamtlicher Vorsitzender des Hospiz im Landkreis Göppingen e.V. in Göppingen
  • ehrenamtliches Mitglied des Kuratoriums der Initiative für Bürgerengagement "für mich, für uns, für alle" in Berlin
  • ehrenamtlicher Vizepräsident des Schwäbischen Turnerbund in Stuttgart
  • ehrenamtlicher Vorsitzender der Sportgemeinschaft Deutscher Bundestag e.V. in Berlin
  • ehrenamtlicher Stellv. Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Bürger für Bürger in Berlin

Auszeichnungen

2008: Bundesverdienstkreuz am Bande

Engagement in der Pflege

Nach 21 Jahren Dienst im Deutschen Bundestag wurde der Göppinger CDU-Politiker im September 2013 offiziell verabschiedet. In Riegerts Fußstapfen trat der neu gewählte Abgeordnete Hermann Färber aus Böhmenkirch während sich Klaus Riegert mit Handschlag von Kanzlerin Merkel verabschiedete. Der Süßener wechselte ins Führungsteam des Göppinger Christophsbads. Bereits fünf Jahre zuvor hatte der damalige Bundestagspräsident Norbert Lammert Riegert gewürdigt und ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. "Der Lebensweg von Klaus Riegert ist geprägt durch sein weit über das Normalmaß hinausreichende soziale und gesellschaftliche Engagement für unser Volk und unseren Staat", sagte Lammert damals. Dieses Engagement ‐ unter anderem als ehrenamtlicher 1. Vorsitzender für die Göppinger Hohenstaufenstiftung und das Hospiz ‐ war es auch, das Klaus Riegert für das Christophsbad interessant gemacht hat.

Der Förderverein Hospizbewegung Göppingen e. V. arbeitet vor allem an der Betreuung von Menschen in der Lebensendphase. Und das sowohl in der häuslichen Umgebung als auch in der Klinik. Sollte eine Pflege und Betreuung im gewohnten Zuhause nicht mehr möglich ist, bietet ein Hospiz wie das der Hohenstaufenstiftung ein Umfeld in dem die Bedürfnisse des Menschen erfüllt werden. Das Wohlergehen des Patienten steht an erster Stelle und bestimmt das Handeln im stationären wie auch ambulanten Hospiz.