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Ihre Meinung ist uns wichtig!
 | Denkanstoß Von: Matthias Maunz - Datum: 06.07.2010 - Mail:  |  | Sehr geehrter Herr Riegert,
die Kritik über Ihre Reise nach Afrika mit Kanzlerin Angela Merkel kann man sehen wie man will… Wenn Sie die Zeit sinnvoll genutzt haben um der Bundeskanzlerin einmal die berechtigte Kritik der Wähler zu “übermitteln“ können Sie meinetwegen mit ihr eine Weltreise machen. Alle Mövenpick-Hotels werden Ihnen “offen stehen“!
Mit großer Freude habe ich auch zur Kenntnis genommen, dass die Arbeitslosenzahlen wieder einmal gesunken sind, diese scheinen sich nun umgekehrt proportional zu Ihrer politischen Zustimmung zu entwickeln, dann werden vor den nächsten Wahlen die Arbeitslosen wohl namentlich in der Tagesschau aufgezählt?
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Maunz
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 | Viertelfinale Von: sascha - Datum: 02.07.2010 - Mail:  |  | Wollte Ihnen nur eine wunderschöne Reise nach Südafrika wünschen. Viel Spaß beim Fussballgucken.
Finde ich prima, dass Sie nicht darauf verzichten und sich das schön vom Steuerzahler bezahlen lassen.
Politiker müsste man sein...
Es gibt nunmal doch Menschen 2ter Klasse,,, Bürger und Politiker.
Der Unterschied zwischen den Bürgern und Politikern ist der, dass die Bürger sich das zusammensparen müssen, was die Politiker dann mit vollen Händen rauswerfen.
Viel Freude bei der Reise
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 | Denkanstoß Von: Matthias Maunz - Datum: 13.06.2010 - Mail:  |  | Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
seit geraumer Zeit verfolge ich sehr aufmerksam die aktuelle Politik und ich muss offen und ehrlich sagen, dass ich mehr als enttäuscht bin. Ihre persönliche Kommunikationsfähigkeit ist mangelhaft und Ihre Einschätzung die Sie über Ihre eigene Politik in der Öffentlichkeit äußern ist konträr zur Realität. Sie haben um es unmissverständlich auszudrücken unter der neuen Koalition Ihre zweite Amtszeit scheinbar verpfuscht und schädigen darüber hinaus dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Entgegen der momentan kursierenden öffentlichen Meinung ist der Weg, den Sie mit dem Sparpaket eingeschlagen haben, der einzig richtige. Ich habe große Sorge, dass Sie diesen Weg aufgrund des falschen Vorgehens verbauen.
Mit dem Sparpaket hätten Sie die Möglichkeit für einen Neuanfang gehabt, Sie hätten an die Öffentlichkeit treten können “um die Hosen herunter zu lassen“, Sie hätten verdeutlichen können, dass wir alle insgesamt in einem Boot sitzen und vieles der Vergangenheit errungene schuldenfinanziert war im sozialen Bereich genauso wie im wirtschaftlichen mit Subventionen usw. und genau hier hätten Sie den Kreis schließen können um in der Öffentlichkeit zu signalisieren, dass jeder seinen Anteil zur Konsolidierung des Haushalt und Refinanzierung der Wirtschaftskrise beitragen muss. Diejenigen, die von der Krise profitiert und sie verursacht haben mehr, was bei normalem Menschenverstand nur logisch ist. Sie hätten aber auch klar trennen müssen zwischen den Folgen der Wirtschaftskrise und den Folgen jahrzehntelangen Misswirtschaftens seitens der Politik. Wahlkampfbedingt hat man viele Jahrzehnte weit über die Verhältnisse gelebt was faktisch nicht mehr zu vertuschen geht. Bei der Analyse mehrerer Statistischer Zahlen decken sich viele Statistiken nicht mehr was darauf zurückzuführen ist, dass einzelne Zahlen, aus welchen Gründen auch immer, verfälscht wurden… Das wäre hart, das wäre ehrlich und dem könnte faktisch keiner widersprechen. Das haben Sie aber nicht getan und das beschädigt das Vertrauen in die Politik insgesamt! Ich bitte Sie persönlich darum in der Öffentlichkeit nicht weiter zu behaupten, dass das aktuelle Sparprogramm sozial ausgeglichen sei, denn das ist es nicht, am Ende zweifeln die Menschen noch an Ihnen persönlich. Denken Sie darüber nach, dass Sie Vorsitzende einer Partei sind, der Sie damit großen Schaden zufügen in dem Sie Chance bei zukünftigen Wahlen dadurch schmälern. Die Aufstellung von Christian Wulff für das Amt des Bundespräsidenten wird an der öffentlichen Meinung zu Ihrer Politik nichts ändern können im Gegenteil es entsteht der Eindruck, dass die Wahl gerade deshalb auf ihn gefallen sein könnte.
Haben Sie den Mumm Subventionen zu streichen und zu kürzen, warum wird die Entscheidung über den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Hoteliers nicht zurückgenommen? Nach bisherigen Recherchen gehen die Entlastungen für Hoteliers auf Kosten von Unternehmen deren Mitarbeiter dort übernachten und nur noch den reduzierten Vorsteuerabzug verrechnen können. Diese Regelung sollte Wettbewerbsgleichheit herstellen bzw. den Wettbewerbsvorteil zu Hotels in Nachbarländern ausräumen, faktisch ist diese Regelung allerdings mit einer Subvention gleichzusetzen, wenn die Übernachtungspreise nicht in gleichem Zuge dem neuen Steuersatz angepasst werden, denn schließlich waren die Preise auf 19% ausgelegt. Bei nicht Anpassung der Übernachtungspreise hätte diese Regelung faktisch ihren Zweck der Wettbewerbsgleichheit verfehlt bzw. den gegenteiligen Effekt einer Wettbewerbsverzerrung zugunsten deutscher Hotels. Dass Sie Investitionen für Instandsetzungsarbeiten maroder Hotels als volkswirtschaftlichen Nutzen vorgaukeln wollen ist Volksverdummung. Das ist nur ein Beispiel welches die Qualität Ihrer bisherigen Arbeit insgesamt spiegelt.
PS: Stellen Sie sich vielleicht auch einmal die Frage welchen Wert Ihre Berater um Sie herum haben, oder fragen Sie einmal ob es vielleicht bessere gibt.
Viel Glück!!!
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Maunz
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 | Menschenfeindlich Von: Thomas Dorenburg - Datum: 11.06.2010 - Mail:  |  | Was heißt hier „menschenfeindlich“?
Zur Homosexualität gibt es innerhalb des Christentums keine einheitliche Meinung. Die meisten Kirchen lehnen Homosexualität ab, wie z. B. die katholische Kirche:
„Es gibt keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn. Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen. Denn bei den homosexuellen Handlungen bleibt « die Weitergabe des Lebens [...] beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen »… Nach der Lehre der Kirche kann die Achtung gegenüber homosexuellen Personen in keiner Weise zur Billigung des homosexuellen Verhaltens oder zur rechtlichen Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften führen. Das Gemeinwohl verlangt, dass die Gesetze die eheliche Gemeinschaft als Fundament der Familie, der Grundzelle der Gesellschaft, anerkennen, fördern und schützen. Die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften oder deren Gleichsetzung mit der Ehe würde bedeuten, nicht nur ein abwegiges Verhalten zu billigen und zu einem Modell in der gegenwärtigen Gesellschaft zu machen, sondern auch grundlegende Werte zu verdunkeln, die zum gemeinsamen Erbe der Menschheit gehören. Die Kirche kann nicht anders, als diese Werte zu verteidigen, für das Wohl der Menschen und der ganzen Gesellschaft. (Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen - Kongregation für die Glaubenslehre, 2003).
Und die evangelische Kirche: „Eine politische Aufwertung und rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften darf nicht auf Kosten der sozialen und rechtlichen Stellung der Ehe gehen. Jede Gesetzgebung muss der fundamentalen Bedeutung der Ehe Rechnung tragen. Wird für gleichgeschlechtliche Partnerschaften ein eigenes familienrechtliches Institut geschaffen, so ist darauf zu achten, dass nicht eine Verwechselbarkeit mit der Ehe entsteht.“
Mehr zum Thema:
Katholische Kirche
Evangelische Kirche
Thomas Dorenburg
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 | Denkanstoß Von: Matthias Maunz - Datum: 09.06.2010 - Mail:  |  | Sehr geehrter Herr Riegert,
bewusst hab ich mich die letzten Wochen zurückgehalten zumal die Steuerschätzung in NRW bevorstand, die wie ich Ihnen bei unserem Gespräch bereits gesagt habe, für die CDU nach hinten los ging. Berechtigter Weise hat die Bevölkerung Ihrer Politik klar das Vertrauen entzogen. Nach dieser Wahl wurden wir fast täglich durch Ereignisse überrascht, die irgendwie auch sprachlos machen…
Fakt ist, dass jeder in die Politik kann und darf… Selektiert wird parteiintern und die vermeintlich besten dürfen sich der Wahl stellen. Bei unserem Gespräch haben Sie mir anhand der Gaußschen Glockenkurve versucht die Zusammensetzung der Bevölkerung zu erklären. Sie meinten, dass es hier einen gewissen Anteil an dummen Menschen gäbe… Ich möchte wahrlich niemanden beleidigen aber mir kommt es aktuell so vor als ob sich diese alle in den Parlamenten unseres Landes sammeln.
Mit Sicherheit werde ich in den kommenden Wochen ein persönliches Gespräch mit Ihnen suchen um von Ihnen persönlich zu erfahren in wie fern die aktuellen Sparpläne sozial ausgeglichen sind warum der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Hoteliers und weitere Subventionen nicht zurückgenommen wurden? Und warum Sie mir bei unserem letzten Gespräch noch ernsthaft klar machen wollten, dass man die Steuern senken könne…
Die politische Blendgranate aus Geislingen scheint sich Ihrer Verantwortung wohl nicht ganz bewusst und bringt in ihrem Eislinger Papier wohl einiges durcheinander bzw. versteht auch einiges nicht ganz richtig. Ich hoffe, dass es in Ihrer Gaußschen Kurve nicht allzu viele Dumme mehr gibt, die solche Blendgranaten für voll nehmen bzw. so dumm sind diese auch weiterhin noch zu wählen.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Maunz
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